top of page

Ich dachte, ich bin falsch – bis ich mich verstanden habe

Aktualisiert: 24. Apr.

Im letzten Artikel hast du etwas darüber gelesen, wie viele Menschen – und auch ich selbst – an sich "vorbeileben".

Wie der Körper irgendwann beginnt, sich zu melden, mit den Lasten, die er nicht mehr tragen mag.

Und was passiert, wenn wir nicht mehr weghören können.


Heute möchte ich dich mitnehmen zu dem Punkt, an dem sich für mich etwas verändert hat. Nicht im Aussen. Sondern in mir.


die Frage, die Herzklopfen auslöste

Ich war an einem Punkt, an dem ich vor allem eines war: ratlos.

Ich wollte helfen. Wirklich und nachhaltig. Aber ich hatte keine klare Antwort auf die Frage: Wie eigentlich?


Also habe ich angefangen, mich auf den Weg zu machen. Habe Ausbildungen gemacht, Weiterbildungen besucht, neue Ansätze ausprobiert.


Ich hatte kein klares Bild– eher ein Gefühl davon, dass es anders gehen muss.

Und dann, an einem schönen Frühlingsmorgen, sass ich in einer Coachingweiterbildung. Mitten in einem Modul, das sich eigentlich um ganz andere Dinge drehte.

Und die Dozentin stellte uns ein Tool vor, von dem sie der Meinung war, dass uns das im Coaching Alltag unterstützen könnte.


Es sei noch nicht sehr bekannt, meinte sie, aber sie hätte es schon erfolgreich in ihr Business integriert.


die grosse Unbekannte

Die Rede war von Human Design.


Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Gedanken: Was hat das denn jetzt bitte mit Coaching zu tun?


Heute muss ich darüber lachen.

Damals habe ich nicht im Ansatz verstanden, was da eigentlich vor mir lag.

Ich nahm es also erst einmal zur Kenntnis und tat nichts weiter damit.


Die Ausbildung ging weiter und irgendwann ging es dann, im Marketingteil der Ausbildung, auch darum, wie wir unser Angebot an Kunden bringen können:

Positionierung finden, Angebotssätze formulieren und Klarheit ins eigene Angebot bringen.


Und ich weiss noch, wie sehr mir das gegen den Strich ging.


Ich fühlte mich falsch. Richtig eingesperrt. Als würde ich mich selbst in eine Schublade pressen müssen.

Alles, was ich formulierte, fühlte sich nicht nach Struktur an – sondern nach Einschränkung.


Auch das noch…

Dann sollten wir uns die "Konkurrenz“ anschauen. Und ehrlich? Das hat mir den Rest gegeben.


Es machten sich üble Gedanken in mir breit:  

Was soll ich überhaupt anbieten? Das gibt es doch alles schon. Die anderen sind so klar – und ich komme einfach nicht zum Punkt. Warum klappt das bei allen… nur bei mir nicht?


Ich habe angefangen, an mir zu zweifeln.Und irgendwann habe ich sogar die Freude daran verloren. Ich war kurz davor, alles hinzuschmeissen.


Und genau dort – in dieser Mischung aus Zweifel, Frust und "Ich habe keine Ahnung mehr, wie das hier weitergehen soll“ – erinnerte ich mich an dieses Tool, was uns diese Dozentin vorgestellt hatte.

Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich habe die Unterlagen nochmal hervorgeholt und angefangen zu lesen.


Vieles habe ich nicht verstanden. Ehrlich gesagt: das meiste nicht.

Aber ein Satz ist immer wieder aufgetaucht: „Tu es in deiner Energie.“


Und ich dachte mir nur: Okay… klingt ja schön. Aber was soll das bitte konkret heissen?

 

Hört sich gut an, aber funktioniert das auch?!

Ich las weiter.

Dass jeder Mensch eine eigene Energiesignatur hat.

Dass es Wege gibt, die sich leichter anfühlen – und andere, die uns auslaugen.


Und irgendwo da, zwischen "das hört sich toll an" und "aber kann das überhaupt sein?" wurde mein kleiner Rebell wach, der ziemlich bockig sagte:


"Na gut. Dann zeig mal, was du kannst, liebes Human Design!

Wenn das wirklich stimmt – wenn es einen Weg gibt, der zu mir passt – dann will ich den jetzt sehen.!"


Ein faszinierender Tauchgang

Was dann passiert ist, kann ich bis heute kaum in Worte fassen.


Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich zum ersten Mal wirklich in meine Energiesignatur eingetaucht bin.


Ich war… sprachlos. Wie konnte es sein, dass da etwas stand, das mich so präzise wiederspiegelte?

Ich hatte das Gefühl, zum ersten Mal eine ehrliche Beschreibung von mir selbst vor mir zu haben.


Ich erkannte mich wieder. In meinen Mustern. In meinen Herausforderungen. In dem, was sich leicht anfühlt – und dem, was mich Kraft kostet.


Und plötzlich ergab vieles Sinn:

Warum ich mich so oft falsch gefühlt hatte.

Warum ich mich angestrengt hatte – und es trotzdem nicht leichter wurde.


Es lag nicht daran, dass ich "nicht genug getan hatte“  oder dass ich nicht "gut genug" war.

Es lag daran, dass ich mich nicht verstanden hatte.


Jetzt will ich`s wissen!

Ab da war ich nicht mehr zu stoppen.

Ich habe gelesen. Geforscht. Hinterfragt. Alles aufgesogen, was ich finden konnte.


Und mit jedem Schritt wurde mir klarer: Das hier ist nicht einfach "irgendein Tool“.

Das ist die Basis.

Die Basis dafür, wie wir funktionieren. Wie wir entscheiden. Wie wir unsere Energie leben.


Es fühlte sich an, als wären gleich mehrere Puzzlestücke an die richtige Stelle gefallen:

zum einen verstand ich mich selbst plötzlich auf eine ganz andere, tiefere Weise und fühlte eine tiefe Dankbarkeit und Wertschätzung für mich selbst, für mein Wesen und mein Sein.


Und zum anderen verstand ich, was Menschen wirklich helfen kann:


«Wer nach aussen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht»

Dieses Zitat von C.G. Jung könnte nicht treffender ausdrücken, was ich meine:


Es hilft uns wenig, im Aussen nach Führung, Stabilität und Orientierung zu suchen.

Erst ein mutiger Blick nach innen öffnet uns ungeahnte Türen.


Nach Innen schauen ja, aber nicht auf diese vage, schwer greifbare Art, die man so oft hört.

"Du musst nach innen schauen. Die Antworten liegen in dir.“


Ja. Schön gesagt. Aber ganz ehrlich:

Für die meisten bleibt das… unklar. Es ist zu wenig greifbar, scheinbar zufällig und auch wenig alltagstauglich.


Und genau hier hat Human Design für mich alles verändert.

Plötzlich wurde dieser Blick nach innen konkret.

Greifbar und verständlich.


Es war, als hätte ich eine Art Anleitung bekommen. Einen roten Faden.

Nicht, um jemand anderes zu werden.

Sondern um endlich zu verstehen, wer ich schon die ganze Zeit war.

Und wie ich das für mich selbst UND für mein Wirken nutzen kann.


Klarheit aus dem Inneren

Mit diesem Verständnis kam etwas, das ich lange nicht mehr gespürt hatte:

echte Freude, tiefe Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber mir selbst und vor allem: Klarheit.

Eine tiefe Achtung vor dem, was wir als Menschen eigentlich sind. Ein echtes Wunderwerk.


Und gleichzeitig wurde ein Wunsch in mir immer stärker: Ich wollte das nicht für mich behalten.

Ich wollte, dass andere Menschen das auch erleben können. Nicht nur verstehen. Sondern anwenden, erfahren, spüren und: damit echte Veränderung bewirken.


Denn genau das ist der Punkt: Erkenntnis allein verändert noch nichts.

Es braucht Raum, Zeit und die Möglichkeit, sich selbst neu zu erleben.

Dinge neu zu denken, Altes loszulassen und dieses Verständnis von sich selbst zu erkunden.


die Wunderwerkstatt – ein Ort für Transformation

Und genau das, ist der Kern meiner Arbeit geworden. Daraus ist die Wunderwerkstatt entstanden:

Ein Ort, an dem du herausfinden kannst, wer du wirklich bist.

Und wie du dich so unterstützen kannst, dass dein Körper nicht erst schreien muss.


Damit du die Botschaften aus deinem Körper wieder wahrnehmen und den Faden zu deinem inneren Kompass wieder aufnehmen kannst.  


Was das verändert? Alles.


Du hörst auf, Dingen hinterherzurennen, die dir gar nicht entsprechen.

Du hörst auf, tausend Tipps zu befolgen, die nie wirklich funktionieren.

Und beginnst stattdessen, dein eigenes Leben zu führen.

In deiner Energie. Auf deine Weise.


deine Seele will nicht durchhalten – sondern wachsen

Sie ist hier, um zu erleben. Zu entdecken. Zu wachsen. Zu erfahren, was durch dich in diese Welt kommen will.

Und das kann niemand für dich tun. Nur du.


Es geht nicht darum, dass wir uns ständig weiter optimieren.

Es geht darum, dass wir anfangen zu verstehen. Wer wir wirklich sind. Und wie wir uns selbst zu unserem Besten unterstützen können.


«Erinnere dich daran wer du warst, bevor dir die Welt gesagt hat, wer du sein sollst.»

Charles Bukowski


Vielleicht spürst du, dass es Zeit ist, hier genauer hinzuschauen. Es ist mir eine Freude, dich dabei zu begleiten.


Folge gerne diesem Blog, wenn du keine weiteren Artikel mehr verpassen willst. Von jetzt an kommt hier regelmässig «good stuff»;-)


Hinterlasse auch sehr gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken.

Kommentare


bottom of page